News

Görlitz, 29.09.2010

Durch das Hochwasser der Neiße ist eine Qualitätsbeeinträchtigung des Grundwassers zu verzeichnen, die sich auch auf das aufbereitete Wasser im Wasserwerk Görlitz-Weinhübel auswirkt.
Qualitätsbeeinträchtigungen in der öffentlichen Wasserversorgung sind zu erwarten.
Zur Vorsorge bakteriologischer Beeinträchtigungen wird das Wasser nach der Aufbereitung mit der maximal zulässigen Dosiermenge an Chlordioxid versetzt.
Zur Kontrolle der Wirksamkeit der Maßnahmen werden verstärkt kontinuierliche Untersuchungen zur Wasserqualität im gesamten Verteilungsnetz durchgeführt.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die Stadtwerke darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Widerruf 3 Minuten sprudelnd abzukochen ist!

Für Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Kundenbüro unter der Telefonnummer (03581) 335000 zur Verfügung.

Trinkwasser wieder einwandfrei / Abkochgebot aufgehoben

Görlitz, 27.08.2010. Fast genau drei Wochen nach dem Neißehochwasser können die Menschen in Görlitz und Umgebung wieder über einwandfreies Trinkwasser verfügen. Am Freitag, dem 27. August 2010 erteilte das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz die notwendige Freigabe. „Wir haben von offizieller Stelle grünes Licht", freut sich Matthias Block, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Görlitz AG, über die erfreuliche Nachricht.

Damit hätten sich die enormen Anstrengungen der SWG-Mitarbeiter aus allen Bereichen die Tag und Nacht und an den Wochenenden auf den Beinen gewesen sind, gelohnt. Unser Dank gilt auch den vielen Helfern von Freiwilligen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk, die mit Ihrem Einsatz am 7./8. August Schlimmeres verhindert haben. „Das Görlitzer Trinkwasser", betont Block, „erfüllt wieder alle Qualitätsbestimmungen der Trinkwasserverordnung und kann bedenkenlos direkt aus dem Hahn getrunken werden. Es spricht nichts mehr dagegen. Das Abkochgebot ist aufgehoben."

Seit dem Hochwasser musste das Wasser vor dem Verzehr vorsorglich abgekocht werden, um mögliche Erkrankungen vorzubeugen. Die Stadtwerke stellten als zusätzliche Dienstleistung währenddessen kostenlos Trinkwasser in Beuteln bereit. Selbst als die Proben am Ausgang des Wasserwerks in Weinhübel schon wieder einwandfrei gewesen sind, gab es keine Entwarnung. Erst mussten die Stadtwerke mit Unterstützung von Kollegen der Veolia-Gruppe, die aus Braunschweig, Berlin, Weißwasser, Döbeln, Grimma, Gera, Leipzig und Merseburg kamen, das 300 Kilometer lange Versorgungsnetz, die Hochbehälter und die Brunnenfassungen spülen, reinigen und desinfizieren.

Matthias Block ist erleichtert, den wichtigen Bereich der Trinkwasserversorgung für die Menschen in Görlitz und Umgebung jetzt wieder gewährleisten zu können. „Die letzten Wochen haben gezeigt, wie lebensnotwendig qualitativ einwandfreies Trinkwasser ist und wie selbstverständlich wir alle damit umgehen."

Strom- und Gaskunden erhalten eine Gutschrift von 60 Euro auf die nächste Abrechnung / Hochwasserbescheid erforderlich / Frist: 30. September 2010

Görlitz, 25.08.2010. Die Stadtwerke Görlitz AG unterstützt ihre vom Hochwasser der Neiße betroffenen Kunden.

Das Programm hilft allen direkt geschädigten Strom- und Gaskunden der Stadtwerke Görlitz sowie der Gasversorgung Görlitz. Gegen Vorlage eines entsprechenden Hochwasserbescheides erhalten sie eine Gutschrift in Höhe von 60 Euro (inkl. Umsatzsteuer) auf die nächste Abrechnung. Auf diese Weise wollen Stadtwerke und Gasversorgung den Betroffenen helfen, ihren bei der Instandsetzung ihrer Häuser und Grundstücke zwangsläufigen Mehrverbrauch aller Medien (Strom oder Gas, Trinkwasser und Abwasser für Reinigungszwecke) annähernd auszugleichen.

Wer die Gutschrift in Anspruch nehmen möchte, benötigt lediglich den von der Stadtverwaltung Görlitz ausgestellten Hochwasserbescheid. Dieser ist bei der Bauaufsichtsbehörde erhältlich. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Görlitz stehen im Kundenbüro (Demianiplatz 23) gern zur persönlichen Beratung zur Verfügung oder beantworten die Fragen der Kunden am Telefon unter der Rufnummer 0 35 81/33 50 00.

Die Beantragung der Gutschrift muss bis spätestens 30. September 2010 bei den Stadtwerken Görlitz eingegangen sein.

Ab Dienstag werden die Wasserwagen im Stadtgebiet weitgehend abgezogen / Am Ausgang des Wasserwerks wieder Trinkwasserqualität erreicht

Görlitz, 24.08.2010. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Görlitz (SWG) sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen in der Stadt wieder Trinkwasser liefern zu können. „Die Proben am Ausgang des Wasserwerks Weinhübel zeigen uns, dass die eingeleiteten Maßnahmen zum Erfolg führen. Das Gesundheitsamt hat uns bestätigt, dass dieses Wasser der Trinkwasserverordnung entspricht", erläutert der Leiter im Bereich Trinkwasser bei den Stadtwerken, Uwe Deike. Doch erst wenn auch die Proben aus dem Netz einwandfrei sind, können wir grünes Licht geben und sicherstellen, das bei den Menschen zu Hause Trinkwasser ankommt" sagt Deike. Wann das sein wird, ist offen auch wenn das ca. 300 Kilometer umfassende Versorgungsnetz in der Stadt fortlaufend gespült wird. „Erst wenn auch die Proben aus dem Netz einwandfrei sind, können wir grünes Licht geben und sicherstellen, dass bei den Menschen zu Hause Trinkwasser ankommt", sagt Deike. Wann das sein wird, ist offen.

Die im Stadtgebiet aufgestellten Wasserwagen, betont Deike ausdrücklich, würden ebenfalls kein Trinkwasser enthalten. Sie waren lediglich für die Notversorgung gedacht, falls es zu Unterbrechungen in der Wasserversorgung gekommen wäre. „Aber Görlitz hat Wasser", es müsse vor dem Verzehr lediglich abgekocht werden, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Weil die Notwendigkeit von Wasserwagen nicht mehr besteht, beginnen die Stadtwerke in Abstimmung mit der Stadt ab Dienstag kommender Woche (24. August) damit, diese aus dem Stadtgebiet wieder abzuziehen. „Aus den Wasserwagen", unterstreicht Deike, „bekommen die Menschen das gleiche Wasser wie zu Hause aus dem Hahn. Es gibt keinen Unterschied." Um das Abkochen käme man derzeit nicht umhin, findet Deike.

Die Trinkwasserbeutel, die von den Berliner Wasserbetrieben in die Neißestadt geschickt werden, gibt es weiterhin am Marktkauf Königshufen, Kaufland Weinhübel und auf dem Demianiplatz im Kundenbüro der Stadtwerke. „Ein zusätzliches und kostenloses Angebot an unsere Kunden zur Versorgung von Babys und Kleinkindern", bekräftigt Deike. Das Gleiche gilt für die Verteilung im Landgebiet mit Trinkwasserbeuteln. Dort werden ebenfalls die schon bekannten Standorte mit Trinkwasserbeuteln versorgt.

Ebersbach Hort, Schulstraße 5
Ebersbach ev. KiGa Hauptstraße 57
Girbigsdorf, KiGa Auenweg
Kunndersdorf KiTa Oberdorfer Str. 32
Gersdorf Bäcker
Markersdorf Brauerei
Markersdorf Mittelkonsum Pohl
Königshain Gemeinde
Ostritz über Gemeinde
Hagenwerder über Gemeindezentrum
Jauernick Kindergarten
Jauernick Str-Weneslaus Stift
Friedersdorf Landkauf

Stadtwerke erstatten Anzeige

Kostenlose Trinkwasserbeutel am Lutherplatz mutwillig zerstört

Görlitz, 24.08.2010. Die Stadtwerke Görlitz (SWG) erstatten nach einem Zwischenfall am Lutherplatz, wo kostenlos bereit gestellte Trinkwasserbeutel erst mutwillig zerstört und dann wahllos in der Gegend verteilt worden sind, Strafanzeige gegen Unbekannt. „Wir können und wir wollen diesen Vandalismus nicht hinnehmen", erklärt Matthias Block, Vorstandsvorsitzender der SWG, dazu.

In der Nacht vom Freitag zum Samstag und am Sonntag Nachmittag vergangener Woche hatte ein SWG-Mitarbeiter, der sämtliche Entnahmestellen im Stadtgebiet regelmäßig mit frischen Trinkwasserbeuteln für die Bevölkerung versorgt, den Vorfall bemerkt. Die Beutel werden in großen Plastikbehältnissen täglich bereit gestellt, da die Trinkwasserqualität nach dem Neißehochwasser vom 7. und 8. August noch immer beeinträchtigt ist. „Wir versuchen auf diese Weise, neben der zentralen Wasserversorgung zusätzlich und kostenlos flächendeckend den Menschen einwandfreie Trinkwasserbeutel zur Verfügung zu stellen", sagt Block.

Am Lutherplatz wurden etliche Plastikbeutel aufgeschlitzt (vielleicht auch als Wurfgeschosse genutzt) und auf dem Spielplatz, der Straße und in den Hecken entsorgt. Damit sei eine zweckbestimmte Nutzung der aus Berlin geschickten Wasserbeutel nicht mehr möglich. Das Wasser wird bei den Berliner Wasserbetrieben, die wie die SWG zur Veolia-Gruppe gehören, abgefüllt, dann auf Kosten des Unternehmens nach Görlitz transportiert und hier im Stadtgebiet verteilt, um die Trinkwasserversorgung selbst in dieser Ausnahmesituation weitestgehend unterstützen zu können. „Angesichts dieses Aufwandes ist uns besonders an einer Strafverfolgung gelegen", betont Block.

Ungeachtet dessen werden die Stadtwerke Görlitz auch in den kommenden Tagen weiter abgefülltes Trinkwasser in Beuteln kostenlos an den bekannten Standorten bereitstellen.

Weiterhin gilt:

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die Stadtwerke darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Widerruf 3 Minuten sprudelnd abzukochen ist. Auch die Verwendung zum Reinigen von Obst und Gemüse sollte vorerst nicht erfolgen. Zur Körperhygiene (Waschen, Duschen, Baden) kann das vorhandene Leitungswasser weiter verwendet werden.

Wichtige Information - Wasserqualität

Görlitz, 15.08.2010

Nach dem Hochwasser der Neiße am Wochenende vom 7./8. August haben die Stadtwerke in den letzten Tagen ein umfangreiches Netzspülprogramm im Rohrleitungsnetz der Stadt Görlitz und in den Gemeinden Königshain, Markersdorf und Schöpstal durchgeführt. Weitere Netzspülungen sind in der Stadt Ostritz und den Gemeinden Schönau-Berzdorf und dem Ortsteil Dittersbach der Stadt Bernstadt geplant.

Für die Netzspülung wurde und wird das Wasser im Wasserwerk Görlitz mit einer erhöhten Menge von Desinfektionsmittel versetzt, dabei handelt es sich um eine wässrige Lösung von Chlordioxid und Chlorgas. Die erhöhte Menge ist erforderlich, damit möglichst lange Rohrnetzabschnitte gereinigt werden können. Für Leitungsabschnitte, die nicht erreicht werden, ist der Einsatz von mobilen Desinfektionsanlagen vorbereitet.

Infolge dieser Maßnahmen kann bei unseren Kunden ein mehr oder weniger starker Chlorgeruch auftreten, der aber nicht Gesundheitsschädlich ist. Wir bitten unsere Kunden um Verständnis.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die Stadtwerke darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Widerruf 3 Minuten sprudelnd abzu-kochen ist. Auch die Verwendung zum Reinigen von Obst und Gemüse sollte vorerst nicht erfolgen . Zur Körperhygiene (Waschen, Duschen, Baden) kann das vorhandene Leitungswasser weiter verwendet werden.

Für Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Kundenbüro unter der Telefonnummer 03581 / 33 50 00 zur Verfügung.

Wasserwerk Görlitz wieder am Netz!

Wasserwerk Weinhübel wieder in Betrieb/Noch rund 500 Haushalte ohne Strom

Görlitz, 12.08.2010

Nach dem Hochwasser der Neiße am Wochenende haben die Stadtwerke Görlitz (SWG) das Wasserwerk am Sonntagabend wieder in Betrieb nehmen können. „Damit ist die Voraussetzung geschaffen, die zentrale Wasserversorgung in Görlitz aufrecht erhalten zu können", erklärt Matthias Block, Vorstandsvorsitzender der SWG.

Durch das Hochwasser ist jedoch eine temporäre Qualitätsbeeinträchtigung des Grundwassers zu verzeichnen, die sich ebenfalls auf das aufbereitete Wasser auswirkt. In der öffentlichen Wasserversorgung sind augenscheinlich mehr oder weniger starke Trübungen zu bemerken. Um bakteriologische Beeinträchtigungen auszuschließen, wird das Wasser vorsorglich nach der Aufbereitung im Wasserwerk mit der maximal zulässigen Menge an Chlordioxid versetzt. „Die Wasserqualität", betont Block, „wird täglich im Versorgungsnetz kontrolliert." In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die SWG darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Widerruf unbedingt vorher abzukochen ist.

Ergänzend zur Trinkwasserversorgung stellen die SWG im Stadtgebiet und im Umland mehrere mobile Wasserwagen mit Wasser aus dem Wasserwerk Reichenbach zur Verfügung. Außerdem unterstützen die Unternehmen der Veolia-Gruppe die Görlitzer Stadtwerke-Kollegen. „Wir haben aus Döbeln, Grimma, Gera und Berlin schnell und unkompliziert Hilfe bekommen", lobt Block diese Zusammenarbeit.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, insbesondere für die Kleinkinderversorgung, Trinkwasser in Flaschen und Beuteln kostenlos, montags bis freitags, von 9 bis 18 Uhr an diesen Standorten zu beziehen:

  • Stadtwerke Görlitz, Eingangsbereich, Demianiplatz
  • Marktkauf und Kaufland in Königshufen
  • Im Umland sind ebenfalls Ausgaben vorhanden.

Das Klärwerk Görlitz wurde durch die Flutwelle nicht nachhaltig geschädigt. Die Görlitzer sind dabei, die Anlage von Grund auf zu reinigen. Zur Unterstützung trafen am Montag von anderen Veolia-Standorten Mitarbeiter mit vier Saug- und Spülfahrzeugen ein. In den kommenden Tagen sollen die Netze ausgiebig gespült werden.

Hartmut Petermann, SWG-Bereichsleiter Energie, informiert, dass Mittwochmittag noch rund 40 Kunden in Görlitz ohne Strom gewesen sind. Am Sonntag waren es mehr als 5 000. Die Umspannstationen, die durch die Flutwelle in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind weitgehend repariert. Um die Haushalte jedoch wieder mit Strom versorgen zu können, müsse jeder einzelne Hausanschluss, der geflutet gewesen ist, von den Mitarbeitern der Stadtwerke in Augenschein genommen werden. „Es ist wichtig", betont Petermann, „dass die Zugänglichkeit zu 100 Prozent gewährleistet ist." Ansonsten verzögerten sich alle weiteren Schritte.

Vor Wieder-Inbetriebnahme der Kundenanlage muss zudem eine Elektrofachfirma beauftragt werden. Die SWG-Mitarbeiter verfügen über eine Aufstellung mit mehr als 30 Unternehmen aus der Region, die diese Dienstleistung übernehmen können. „Wir", erklärt Petermann, „arbeiten mit Hochdruck daran, den Normalzustand in der Stromversorgung wiederherzustellen." Es könne dennoch einige Tage dauern, ehe dieser erreicht ist.

Die Stadtwerke Görlitz stehen für Fragen zu diesem Thema unter der bekannten Rufnummer 0581/33 50 00 werktags von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung.

- ACHTUNG! ACHTUNG! -

Wasser vor dem Verzehr 3 Minuten sprudelnd abkochen

Görlitz, 12.08.2010

Nach dem Hochwasser der Neisse am Wochenende haben die Stadtwerke das Wasserwerk am Sonntagabend wieder in Betrieb nehmen können. Das war die Vorraussetzung, um die zentrale Wasserversorgung in Görlitz aufrecht erhalten zu können. Durch das Hochwasser ist eine Qualitätsbeeinträchtigung des Grundwassers zu verzeichnen, die sich auch auf das aufbereitete Wasser auswirkt. Es sind Qualitätsbeeinträchtigungen in der öffentlichen Wasserversorgung zu erwarten, die augenscheinlich in mehr oder weniger starken Trübungen einhergehen. Zur Vorsorge bezüglicher bakteriologische Beeinträchtigungen wird das Wasser nach der Aufbereitung mit maximalen zulässigen Dosiermenge an Chlordioxid versetzt. Zur Kontrolle der Wirksamkeit der Maßnahmen werden tägliche Untersuchungen zur Wasserqualität im Verteilungsnetz durchgeführt.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die Stadtwerke darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Widerruf 3 Minuten sprudelnd abzukochen ist.

Für Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Kundenbüro unter der Telefonnummer 03581 / 33 50 00 zur Verfügung.

Zwischenfall im Görlitzer Wasserwerk

Keine Gefahr für die Bevölkerung durch ausgetretene Chlorbleichlaugen- Dämpfe

Görlitz 14.07.2010

Am gestrigen Abend kam es zu einem Zwischenfall im Görlitzer Wasserwerk. Bei Reinigungsarbeiten an einem Reinwasserbehälter traten Chlorbleichlaugen-Dämpfe aus. Chlorbleichlauge ist ein gebräuchliches Desinfektionsmittel und kann bei Kontakt Augen, Haut und Atmungsorgane reizen. Im Gegensatz zu Chlorgas ist Chlorbleichlauge nicht giftig. Drei Mitarbeiter der Stadtwerke Görlitz wurden daher vorsorglich für 24h zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Görlitzer Feuerwehr war präventiv im Wasserwerk vor Ort. Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Görlitz Matthias Block sagt: „Es hat zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden und die drei Mitarbeiter werden heute Abend wieder aus der ärztlichen Beobachtung entlassen.“

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weisen die Stadtwerke auch weiterhin darauf hin, dass das Wasser zum Verzehr bis auf Weiteres 3 Minuten sprudelnd abzukochen ist.

01.01.2011

Stadtwerke Görlitz laden am 14. Mai von 10 bis 17 Uhr ein


01.01.2011

Drücker wollen Bürgern Verträge aufschwatzen


01.01.2011

Erste Deutsch-polnische Typisierungsaktion