Grüne Traditionen
18. Juli 2012Die VGG geht mit gutem Beispiel voran: Die 17 Straßenbahnen des Unternehmens fahren ab sofort mit ProNaturStrom der SWG.
„Wir unterstützen damit aktiv die Energiewende – und mit uns indirekt jeder einzelne Fahrgast“, freut sich Frank Müller, der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Görlitz (VGG). 3,9 Millionen Menschen nutzen pro Jahr die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt.
Seit Mittwoch, 18. Juli, rollt das grüne Bekenntnis des Verkehrsunternehmens durch die Neißestadt. Die VGG hat eine ihrer Straßenbahnen komplett neu gestaltet – mit dem Hinweis auf das neue SWG-Produkt ProNaturStrom und die stolze Botschaft: „VGG fährt grün“.
„Wer sich für den ProNaturStrom entscheidet“, erklärt Matthias Block, der Vorstandsvorsitzende der SWG, „leistet mit unserer Hilfe einen aktiven Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zur Förderung des Ausbaus von erneuerbaren Energieanlagen.“
Rund 1 650 MWh Strom verbraucht die VGG pro Jahr. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 825 Haushalten. Mit der Umstellung aller Görlitzer Straßenbahnen auf ProNaturStrom ist die Neißestadt der eigenen Energiewende ein großes Stück näher gekommen.
„Ganz neu“, erinnert der VGG-Chef, „ist die Kombination von Görlitzer Straßenbahn und Ökostrom nicht. Heute spricht jeder von der Elektromobilität. Unsere Straßenbahnen fahren schon seit 115 Jahren mit Strom, um 1929/30 sogar mit Ökostrom“. Drei Jahrzehnte lieferte die Vierradenmühle den durch Wasserkraft erzeugten Strom für die Straßenbahnen der Stadt. 1993 nahmen die SWG die Anlage wieder in Betrieb. Damit, findet Frank Müller, orientiere sich die VGG und SWG an guten Traditionen.





