Trinkwasser
Das Görlitzer Trinkwasser wird jährlich mit 288 Untersuchungen am Werksausgang der Wasserwerke und mit 650 Untersuchungen im Versorgungsnetz durch Mitarbeiter des Umweltlabors der Stadtwerke Görlitz überwacht. Dazu erfolgen jährlich hoheitliche Kontrollen zur Trinkwasserqualität in den Wasserwerken und im Verteilungsnetz durch das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz.
Als bestüberwachtes Lebensmittel erreicht unser Trinkwasser einen sehr hohen Qualitätsstandard und ist zugleich ein preiswerter Durstlöscher. Auf Grund der hohen Qualität ist das Trinkwasser als TRINKwasser und auch für die Zubereitung von Kindernahrung geeignet. Natürlich ist unbedingt auf die Verweilzeit des Trinkwassers in den Leitungen zu achten. Bei längerer Abwesenheit sollte das Wasser vor Genuss anderweitig genutzt werden.
Frisches Trinkwasser ist immer angenehm kühl und klar.
Das Wasserwerk Görlitz-Weinhübel versorgt
- Stadt Görlitz einschließlich aller Ortsteile,
- Stadt Ostritz einschließlich aller Ortsteile
- Gemeinde Markersdorf mit den Ortsteilen Pfaffendorf, Markersdorf , Holtendorf Deutsch-Paulsdorf, Friedersdorf, Gersdorf und Jauernick-Buschbach
- Gemeinde Schöpstal einschließlich aller Ortsteile
- Gemeinde Königshain
- Ortsteil Dittersbach der Stadt Bernstadt
- Gemeinde Schönau-Berzdorf mit dem Ortsteil Kiesdorf
Zur Desinfektion des Trinkwassers werden Chlorgas und Chlordioxid eingesetzt. Der mittlere Gesamtchlorgehalt beträgt 0,1 mg/l. Zur chemischen Restentsäuerung des Trinkwassers (Korrosionsschutz) wird Natronlauge zugegeben.
Der pH-Wert des Trinkwassers liegt zwischen 7,7 und 8,0. Die Gesamthärte des Trinkwassers beträgt 8 bis 9 Grad deutscher Härte. Das entspricht nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter und ist dem Härtebereich „mittel“ zu zuordnen.
Das Wasserwerk Reichenbach versorgt
- Stadt Reichenbach einschließlich aller Ortsteile
- Gemeinde Sohland
Zur Desinfektion des Trinkwassers wird Chlordioxid eingesetzt. Der mittlere Chlordioxidgehalt beträgt 0,05 mg/l. Zur chemischen Restentsäuerung des Trinkwassers (Korrosionsschutz) wird Natronlauge zugegeben.
Der pH-Wert des Trinkwassers liegt zwischen 7,7 und 8,0. Die Gesamthärte des Trinkwassers beträgt 11 bis 13 Grad deutscher Härte. Das entspricht nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter und ist dem Härtebereich „mittel“ zu zuordnen.
Weitergehende Aufbereitungsverfahren zur Senkung des Härtebereiches sind für die Verbraucher nicht erforderlich, sofern keine speziellen Wassernutzungen dies erfordern.
Die Stadtwerke Görlitz führen in den Wasserwerken Aufbereitungsmaßnahmen durch, die für alle Verbraucher einen pH-Wert über 7,7 sichern. Bei diesen pH-Werten bestehen keine Bedenken beim Einsatz von metallischen Werkstoffen im Bereich der Hausinstallation, sofern diese entsprechend den technischen Normen errichtet wurden.
Zusätzliche Geräte für eine eventuelle weitere Trinkwasseraufbereitung im Haushalt sind nicht erforderlich.


