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Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Energiewirtschaft | Versorgungsicherheit ist weiterhin gewährleistet

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am 30. März 2022 die Frühwarnstufe im Notfallplan für die Gasversorgung ausgerufen. Damit soll die Erdgas-Versorgung auch nach einem möglichen Lieferstopp durch Russland gewährleistet werden. Dieser Schritt dient der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit ist aktuell weiterhin gewährleistet.

Damit reagiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf die Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass Gaslieferungen ab 1. April, also heute, ausschließlich in Rubel und nicht in Euro oder Dollar zu zahlen sei. Dies wurde seitens Deutschland abgelehnt. Aktuelle Entwicklungen, wie das gestrige von Putin unterzeichnete Rubel-Dekret, zeigen, dass westliche Staaten ihr russisches Gas künftig über spezielle Konten bei der Gazprom Bank bezahlen müssen. Derzeit prüft die Bundesregierung das Dekret und hält an dem G7-Beschluss fest, weiter in Euro zu zahlen.

Infolge der Situation bereitet sich auch die Gasversorgung Görlitz GmbH, wie alle Netzbetreiber in Deutschland,  noch intensiver auf eine etwaige Gasmangellage vor. Jedoch sind aktuell keine Versorgungsengpässe zu befürchten, wie auch Habeck ausführte.

Die Gesamtversorgung aller deutschen Gasverbraucher, so auch der Görlitzer, ist aktuell weiter gewährleistet. „Die ausgerufene Frühwarnstufe ändert für die Belieferung unserer Kund*innen zunächst nichts. Es ist zurzeit ausreichend Gas an den Märkten vorhanden. Das gilt für alle unsere Kund*innen.“ erklärt Matthias Block, Geschäftsführer der Gasversorgung Görlitz GmbH.  

Dennoch ist laut Bundesminister Habeck, ab sofort jeder Gasverbraucher – von der Wirtschaft bis zum Privathaushalt – aufgerufen, seinen Gasverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren.

Dafür haben wir Ihnen einige Energiespartipps zusammengestellt. Diese sind nicht nur relevant in dieser besonderen Situation aufgrund des Ukraine-Krieges, sondern helfen auch die fortbestehenden Klimaschutzziele zu erreichen – die wir als Stadtwerke Görlitz AG und Gasversorgung Görlitz GmbH unterstützen.

Weitere Informationen zu der aktuellen Lage finden Sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hier: 

Presseinfo 

FAQ Liste - Notfallplan Gas

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